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Röhm steigert in Worms PMMA-Ausstoß

24.11.2021 − 

Mit einem zweistelligen Millionenbetrag erhöht der Kunststoffhersteller Röhm, Darmstadt, die Produktion von PMMA. Geplant sei, die Anlage in Worms für die sog. „Plexiglas“-Formmassen deutlich auszubauen. Eine wachsende Nachfrage ist der Grund für die Kapazitätserweiterung, so COO Hans-Peter Hauck. Die Maßnahme soll bis zum 3. Quartal 2023 abgeschlossen sein. Darüber hinaus werde die Anlage in Worms optimiert und ein energieeffizienteres Verfahren etabliert.

Mit den „Plexiglas“-Formmassen ist das Unternehmen in Europa Marktführer. „Mit der Kapazitätserweiterung unserer PMMA-Produktionsanlage in Worms können wir unseren Vorsprung noch weiter ausbauen“, sagt Siamak Djafarian, Leiter des Geschäftsbereichs Molding Compounds. Röhm plane, die Entwicklungsaktivitäten der Automobilkunden zu unterstützen, besonders beim Thema Elektromobilität und autonomes Fahren.

Im Juni hatte der Konzern außerdem den Bau einer Großanlage für MMA (Methylmethacrylat), dem Rohstoff von PMMA, an der US-Golfküste (Bay City/Texas) nach dem LiMA-Verfahren (Leading in Methacrylates) bekanntgegeben.

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