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Theo Müller und Ineos: Chemisches Recycling von alten Joghurtbechern

12.07.2019 − 

Der Chemiekonzern Ineos Styrolution, Frankfurt, und die Theo Müller-Gruppe, Luxembourg, arbeiten beim chemischen Recycling von Kunststoffabfällen zusammen. Das Gemeinschaftsprojekt konzentriere sich auf ein Depolymerisationverfahren, mit dem Post-Consumer-Polystyrolabfälle wieder in ihre Monomere umgewandelt werden, um daraus neues Polystyrol zu erzeugen.

Geplant sei, recycelte Materialien für Joghurtbecher des Lebensmittelkonzerns zu verwenden. Die Laborphase soll noch in diesem Jahr beginnen und die Pilotphase ab 2020. Die Umsetzung im kommerziellen Maßstab sei für 2022 vorgesehen, erklärten die Unternehmen.

Der Chemiekonzern arbeitet mit einer Reihe von Kooperationspartnern bei dem Recyclingverfahren zusammen. In Testläufen war vor wenigen Monaten ein Universalpolystyrol erzeugt worden, das aus 100 Prozent recyceltem Styrolmonomer hergestellt wird.

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