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Warnstreik bei Grammer in Rastatt

07.06.2019 − 

Die IG Metall Gaggenau hat vor wenigen Tagen zum Warnstreik im Rastatter Werk aufgerufen. Am 4. Juni 2019 wurde jeweils eine Stunde die Arbeit in den drei unterschiedlichen Schichten niedergelegt. Mit der Aktion sollen die Arbeitnehmer unterstützt werden. Wie die IG Metall mitteilte, fordern die Beschäftigten seit 10 Monaten einen Anerkennungstarifvertrag, da die derzeitigen Entgelte mehr als 40 % unterhalb der gültigen Flächentarifverträge der IG Metall liegen.

Zwischenzeitlich habe es in den letzten Monaten insgesamt zig Verhandlungsrunden gegeben, ohne dass es zu einer annehmbaren Annäherung gekommen sei, die Gewerkschaft.

„Salamischeiben-Taktik machen wir nicht mit. Grammer versucht über kleinste Teilabschlüsse um das große Ganze zu kommen. Wer sich am Verhandlungstisch nicht bewegt, der muss dann halt geschoben werden“, so Christian Herbon, Gewerkschaftssekretär der IG Metall.

 „Anfang Juli ist die nächste Verhandlung. Wenn bis zu diesem Termin kein vollumfängliches Angebot über z. B. Zuschläge, Sonderzahlungen, Entgelthöhe, Altersteilzeit und alle Inhalte des Tarifvertrages vorliegt, werden wir den Druck erhöhen. Den Mitgliedern bei Grammer reicht es - so geht es nicht weiter“, so Herbon.

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