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Verpackungsabfälle mit Titandioxid im Fokus

09.04.2020 − 

Auf die Entsorgung von Verpackungsabfällen hat die Einstufung von Titandioxid als karzinogen bei Einatmen keinen Einfluss. Zu diesem Ergebnis kommt die Rechtsanwaltskanzlei Kopp-Assenmacher & Nusser in einer aktuellen Mandanteninformation zur Bewirtschaftung Titandioxid-haltiger Abfälle. Zwar gebe es für die Abfallarten Verpackungen aus Kunststoff und gemischte Verpackungen einen entsprechenden Spiegeleintrag im Anhang der Abfallverzeichnisverordnung (AVV). Doch der führe im Falle von Titandioxid nicht zu einer Einstufung als gefährlicher Abfall, heißt es in dem Informationsschreiben.

Denn beim Abfallschlüssel 15 01 10* gehe es um „Verpackungen, die Rückstände gefährlicher Stoffe enthalten oder durch gefährliche Stoffe verunreinigt sind“. Der Titandioxid-Gehalt in den Kunststoffverpackungen sei jedoch kein „Rückstand“ eines gefährlichen Stoffes, denn damit seien Rückstände des Produkts gemeint, das sich in der Verpackung befand. Das Verpackungsmaterial selbst falle jedoch nicht darunter. Darüber hinaus sei der Titandioxid-Gehalt in den Kunststoffverpackungen keine „Verunreinigung“ durch einen gefährlichen Stoff.

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