|  
Nachrichten

Verband verteidigt Fluorkunststoffe

19.10.2021 − 

Die Fluoropolymergroup des pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff, Frankfurt, hat eine Stellungnahme zur Zukunft von Fluorkunststoffen veröffentlicht. Danach setzt sich die Gruppe mit großem Nachdruck dafür ein, dass Fluorkunststoffe aufgrund ihrer Vorteile für industrielle Anwendungen und Bedarfsgegenstände weiter eingesetzt werden können. Hintergrund ist das aktuelle REACh-Verfahren um per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS). Hierzu hat die Fluorpolymergroup nach eigenen Angaben für die Verarbeiter und Anwender eine besondere Informationsbasis geschaffen.

Vor dem Hintergrund der Vorteile von Fluorpolymeren, zum Beispiel für die Umsetzung der 5G-Technologie, für die Herstellung hochwertiger Funktionsbekleidung oder für den Gebrauch im Bereich „grüner Wasserstoff“, setze sich der pro-K-Verband für eine proaktive Ausnahmeregelung für diese Anwendungen ein. Hierzu habe die Fluoropolymergroup in den vergangenen Monaten eine Fülle von Material zusammengetragen und in „Downstream User-Treffen“ Hersteller und Verarbeiter über die deutschen Landesgrenzen hinaus mit Argumenten versorgt.

Der Vorsitzende der pro-K Fluoropolymergroup Dr. Michael Schlipf, argumentiert: „Am Beispiel der Antihaft-Eigenschaften von Fluorpolymerbeschichtungen in Kochgeschirranwendungen zeigen sich die viele Vorteile, wie zum Beispiel geringerer Energieverbrauch bei Herstellung und Gebrauch, geringerer Wasser- und Reinigungsmittelbedarf von beschichtetem Kochgeschirr, geringerer Fettverbrauch beim Kochen, Eliminierung von karzinogenen oder schädlichen Stoffen, die durch das Schwärzen von Lebensmitteln entstehen, da ein Anhaften verhindert wird.“

Als Trägerverband des Gesamtverbands für Kunststoffverarbeitenden Industrie vertritt der pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff als Spitzenverband die Hersteller von Konsum- und Halbfertigprodukten aus Kunststoff gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Mehr als 50 Doppelschneckenextruder für Brückner

Energiekosten verursachen Zuschlag bei Trinseo-Produkten  − vor