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Umsatzplus von rund 3 Prozent liegt unter den Erwartungen

20.02.2019 − 

Auf der Spritzgießertagung in Baden-Baden (19./20. Februar 2019) hat Dipl.-Ing. Michael Weigelt, Geschäftsführer im GKV/TecPart-Verband Technische Kunststoffe, Frankfurt, einen Überblick über die gegenwärtige Branchensituation in der Kunststoffverarbeitung gegeben. Das Positive zuerst: Er erwartet für 2019 nochmals ein Wachstum, wenn auch nur ein leichtes.
Für 2018 läge der Wirtschaftsanstieg in Deutschland bei 1,6 % und „normalerweise“ würde die Kunststoffbranche um „das Doppelte“ zunehmen. Wobei festzuhalten ist, dass der GKV in seiner traditionellen Aschermittwochspressekonferenz im Vorjahr für 2018 ein Umsatzplus von 4 Prozent vorausgesagt hatte.
2018 habe jedenfalls unter massiven Materialpreissteigerungen gelitten, d.h. es gab Zuschläge bei den Kunststoffgranulaten von 10 Prozent, so dass die Rendite „weg“ war. Das Jahr sei aber auch geprägt gewesen von tollen Monaten, in denen an der Grenze der Kapazität gearbeitet wurde – trotzdem wurde „nicht wirklich viel verdient“, so Weigelt in Baden-Baden. Die Granulatpreise seien seit zwei Jahren steigend, wobei die Branchen Verpackung und Bau diese Verteuerungen oft umsetzen konnten, dagegen die Hersteller von technischen Teilen (insbesondere Automobilindustrie) die Preise kaum anpassen konnten.

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