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Umsatzeinbußen für Simona im 1. Halbjahr

12.08.2020 − 

Der Simona-Konzern, Kirn, hat im 1. Halbjahr 2020 Umsatzerlöse von 199,4 Mio € und damit 12,4 % weniger als im Vorjahr erzielt. Im 2. Quartal waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren. Die Umsatzerlöse fielen um 21,3 % auf 91,7 Mio € zurück; betroffen war vor allem das Luftfahrtgeschäft. Vor dem Hintergrund des deutlichen Umsatzrückgangs ist Simona mit dem EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) in Höhe von 14,6 Mio € (18,1) zufrieden. Das EBITDA liegt bei 23,5 Mio € (26,6).

In Europa habe man sich gut behaupten und den Umsatzrückgang im 1. Halbjahr auf 7,9 % begrenzen können, heißt es weiter. Ein stabiles Rohr- und Formteilgeschäft sowie der gestiegene Umsatz mit transparenten Platten aus PETG, die als Trennwände helfen, Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten, haben dazu beigetragen. Die Umsatzerlöse in Europa betrugen insgesamt 131,0 Mio € nach 142,3 Mio € im Vorjahr. In Nordamerikageschäft ging der Umsatz um 20,3 % auf 55,7 Mio € (69,8) zurück. Vor allem das Luftfahrtgeschäft mit Platten zur Innenausstattung von Flugzeugen litt unter dem nahezu kompletten Einbruch der Luftfahrtindustrie.

Mit Wirkung zum 1. Juli 2020 hat Simona einen Anteil von 75 % an der Stadpipe AS in Norwegen erworben. Das Unternehmen plant, produziert und installiert mit 50 Mitarbeitenden Rohrleitungssysteme aus Kunststoff für Fischzuchtanlagen.

Laut CEO Matthias Schönberg ist es aufgrund einer sehr unsicheren konjunkturellen Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte nicht seriös möglich, eine verlässliche Prognose für das Gesamtjahr abzugeben. Zu viel hänge vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Das ursprünglich prognostizierte Ziel eines Konzernumsatzes von 430 bis 440 Mio € werde man nicht erreichen, wohl aber ein zufriedenstellendes Ergebnis.

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