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Trinseo: Preisanpassung bei Polycarbonat

09.09.2020 − 

Der Kunststoffhersteller Trinseo, Horgen (Schweiz), hat in Europa höhere Preise für seine Polystyrol- (PS), Polycarbonat- (PC), ABS- und SAN-Typen angekündigt. Mit Wirkung zum 1. September 2020 oder wie es die bestehenden Vertragsbedingungen erlauben, wurden die Vertrags- und Spotpreise sowohl für Standard-Polystyrol (GPPS) der Marke „Styron“ als auch für die schlagfesten Typen „Styron“, „Styron A-Tech“, „Styron C-Tech“ und „Styron X-Tech“ (HIPS) um jeweils 30 €/t angehoben. Polycarbonat-Kunststoffe („Calibre“) werden um 200 €/t teurer, ABS („Magnum“) steigt um 35 €/t und SAN („Tyrol“) um 30 €/t, teilt Trinseo im Einzelnen mit.

Der Styrolkunststoffkonzern mit Hauptsitz in Berwyn (Pennsylvania/USA) leidet seit Anfang des Jahres unter den Auswirkungen der Corona-Krise: Geringere Verkaufsmengen verbunden mit niedrigeren Rohstoffkosten drücken auf den Umsatz des US-amerikanischen Herstellers. Mit Polystyrol-Typen erlöste Trinseo im 2. Quartal 155,8 Mio US$ (2. Quartal 2019: 207,1). Im 1. Halbjahr 2020 lag der Umsatz mit Polystyrol bei 338,6 Mio US$ (435,6). Für die erste Jahreshälfte 2020 meldet der Gesamtkonzern einen Umsatz in Höhe von 1,42 Mrd € (1. Halbjahr 2019: 1,96).

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