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Suez recycelt in Thailand 30.000 Tonnen Folienabfälle

07.06.2019 − 

Der französische Umweltdienstleister Suez, Paris, will eine Recyclinganlage für Kunststoffabfälle in der Nähe von Bangkok errichten. Die Anlage in Bang Phli werde jährlich rund 30.000 Tonnen in der Region gesammelte Folienabfälle aus LDPE und LLDPE zu hochwertigen Recyclingrohstoffen für die Kunststoffindustrie aufbereiten, teilte das Unternehmen mit.

Der Recyclingbetrieb soll nach seinen Angaben mit einer leistungsfähigen Wasseraufbereitung und einer Solaranlage ausgestattet werden und die strengsten örtlichen Umweltvorschriften erfüllen. Suez erwartet den Abschluss der Bauarbeiten Mitte 2020.

Das Unternehmen betrachtet das Projekt als einen Beitrag zum ambitionierten Ziel Thailands, bis 2030 die Recyclingquote für Kunststoffabfälle auf 100 Prozent zu steigern. Das Aufkommen liege bei zwei Millionen Tonnen jährlich, von denen derzeit nur ein Viertel recycelt werde, berichtete Ana Giros, die Verantwortliche für die Konzernaktivitäten außerhalb Europas.

Die Recyclinganlage ist nach Angaben des Konzerns Teil seiner übergreifenden Entwicklungsstrategie in Südostasien. Ende 2017 erhielt ein Konsortium, an dem Suez beteiligt ist, den Zuschlag für den Bau einer Müllverbrennungsanlage in der thailändischen Provinz Chonburi. Die 8,6-MW-Anlage soll jährlich 100.000 Tonnen ungefährlicher Industrieabfälle behandeln. Bei der Bekanntgabe des Auftrags wurde der Bauabschluss für die Anlage vor Jahresende 2019 erwartet.

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