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PET-Flaschen: Keine weiteren Vorschriften in der Schweiz

03.01.2020 − 

Während es im Schweizer Parlament Bestrebungen für ein Einwegpfand gibt, ist die Regierung wohl gegen weitere gesetzliche Vorschriften für die Sammlung von PET-Getränkeflaschen. „Neue Gesetzesvorschriften sind nicht geplant“, heißt es in einem Bericht des Bundesrates. Grund für die Positionierung ist, dass das System gefährdet ist. Weil zunehmend PET-Getränkeflaschen in gemischten Kunststoffsammlungen landen, geht reines PET verloren.

Deshalb will der Bund nun die Bevölkerung für das Problem sensibilisieren. Der Bund und der Verein PET-Recycling Schweiz wollen das PET-Recyclinggut erhalten. Das geht aus einem Bericht hervor, den der Bundesrat vorgelegt hat. „Das separate Recycling von PET-Getränkeflaschen ist mit einer Recyclingquote von über 80 Prozent seit Jahren ein Erfolg.“ PET-Pecycling Schweiz und der Bund wollen nun vermehrt sicherstellen, dass sämtliche PET-Getränkeflaschen in die richtige Sammlung gelangen. Zusätzlich müsse verhindert werden, dass andere Kunststoffflaschen in diese Sammlung gegeben würden. Regulatorisch eingreifen möchte der Bundesrat jedoch nicht. Die Wirtschaft stehe in der Verantwortung und solle hier nach wie vor möglichst viel Spielraum haben, heißt es im Fazit des Berichts. In der Schweiz werden heute jährlich rund 40.000 Tonnen PET-Getränkeflaschen recycelt.

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