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Pandemie führt zu Umsatzrückgang bei Simona 2020

23.04.2021 − 

Der Kunststoffverarbeiter Simona, Kirn, hat im Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie einen Umsatzrückgang von knapp 10 Prozent  verkraften müssen. Die Erlöse sanken auf 390 Mio Euro nach 432 Mio Euro im Jahr zuvor. Das EBIT stieg dagegen um 14 Prozent auf 33,6 Mio Euro (Vorjahr 29,4 Mio Euro). Ursache für das gute Ergebnis waren eine zufriedenstellende Auslastung und eine verbesserte Profitabilität des europäischen Halbzeuggeschäfts. Ein weiterer Grund waren die niedrigen Rohstoffpreise 2020.

Die stärksten Umsatzrückgänge verzeichnete Simona in der Region Amerika (-21 %). Eine bessere Entwicklung nahm 2020 die Region Europa. Hier schrumpften die Erlöse nur um knapp 5 %, gestützt durch eine Sonderkonjunktur transparenter PETG-Platten für den Hygieneschutz und eine stabile Bauwirtschaft.

Im 1. Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2021 erhöhte sich der Umsatz um 13,6 Prozent. Vor allem in Europa und Asien wurden merkliche Zuwächse erzielt. Aufgrund dieser Entwicklung hebt der Konzern die Umsatzprognose für das Gesamtjahr auf 420 bis 435 Mio Euro an. Die Erreichung der Prognose hänge aber stark von den Fortschritten der weltweiten Impfkampagnen ab sowie von den Auswirkungen der massiven Verwerfungen am Rohstoffmarkt, die zu extremen Preissteigerungen und knappen Verfügbarkeiten führen, unterstreicht Simona.

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