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Kunststoffkonzern Borealis Hauptpartner der „New Plastics Economy“

29.10.2019 − 

Der österreichische Kunststoff- und Chemiehersteller Borealis, Wien (Österreich), wird künftig Hauptpartner der Initiative „New Plastics Economy“. Die Gruppierung unter dem Dach der „Ellen MacArthur Foundation“ vereint mehrere Interessengruppen mit dem Ziel, eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu etablieren. Weitere Hauptpartner sind bislang unter anderem Coca-Cola, Danone und Unilever.

Weg von fossilen Rohstoffen

Laut der Mitteilung ist das Engagement mehr als ein bloßes Lippenbekenntnis oder Green Washing. So will Borealis sein Kerngeschäft umstellen und sich schrittweise von einer auf fossilen Rohstoffen basierenden Produktion lösen, um mehr recycelte und erneuerbare Kunststoffe in seinen Produkten zu integrieren.

Das Kunststoffrecycling will der Konzern dabei weitgehend selbst übernehmen und bis 2025 rund 350.000 Tonnen Kunststoff recyceln. Vor der Übernahme von mtm plastics im Jahr 2016 hatten die Österreicher fast gar keine Recyclingkunststoffe eingesetzt.

Um die Kreislauforientierung in der Branche zu fördern, hat Borealis außerdem die Plattform „Everminds“ ins Leben gerufen. Zu den jüngsten Anwendungsinnovationen zählen wiederverwendbare Trinkbecher.

 

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