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Kunststoffhalbzeughersteller Simona plant 2021 Aktiensplit

03.12.2020 − 

Die Simona AG, Kirn (Rheinland-Pfalz), hat mitgeteilt, dass Vorstand und Aufsichtsrat am 2. Dezember 2020 beschlossen haben, der Hauptversammlung am 2. Juni 2021 einen Aktiensplit im Verhältnis 1:10 vorzuschlagen. Grund sei, dass das Unternehmen die Aktie insbesondere für Privat- bzw. Kleinanleger attraktiver machen und das Handelsvolumen erhöhen möchte. Das Grundkapital der Gesellschaft soll ohne Ausgabe neuer Aktien im Verhältnis 1:10 neu eingeteilt und damit die Anzahl der Aktien verzehnfacht werden.

Jeder Aktionär erhält nach zustimmender Beschlussfassung der Hauptversammlung 9 weitere Aktien für eine am Stichtag gehaltene Aktie der Simona AG, schreibt das Unternehmen. Aktionärsstruktur und Stimmrechtsverhältnisse blieben unverändert.

Simona fertigt Platten, Stäbe, Profile, Rohre und Formteile aus verschiedenen Kunststoffen. Die Jahresproduktion beträgt 120.000 Tonnen. Das Kirner Unternehmen beschäftigt unter der Leitung von CEO Matthias Schönberg 1.450 Mitarbeitende. 2019 wurde ein Umsatz von 432 Mio Euro (2018: 418) erzielt.

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