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Hochdrucklaminate durch Rohstoffprobleme belastet

01.04.2021 − 

Mit Schwung sind die Herstellenden von Hochdrucklaminat  (HPL) in das Jahr 2021 gestartet, schreibt proHPL, eine Fachgruppe des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff, Frankfurt. Denn nach einem schwierigen Jahr 2020 hätten die HPL-Firmen schnell wieder in die Spur gefunden. Zwar habe der Messe- und Ladenbau im vergangenen Jahr deutlich an Fahrt verloren, aber HPL sei nun verstärkt bei Anwendungen gefragt, bei denen es besonders auf die hygienischen Eigenschaften der Oberflächen ankommt, wie zum Beispiel in medizinischen und klinischen Bereichen.

Sorge bereitet laut Verband allerdings der Blick auf die Rohstoffversorgung. Hier rücken die chemischen Vorprodukte für die Harzherstellung sowie Dekorpapiere in den Mittelpunkt. „Die angespannte Rohstoffversorgung ist damit nicht nur im Bereich der thermoplastischen Kunststoffe ein Thema, sondern auch bei den Duroplasten angekommen“, hebt Ralf Olsen, Hauptgeschäftsführer des pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff, hervor.

HPL ist ein duroplastischer Verbundwerkstoff auf der Basis von Harzen und Papieren.

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