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Gesetzgebung und Klimaneutralität heizen das Interesse an biobasierten Kunststoffen an

21.04.2021 − 

Politik, Markt und Gesellschaft fordern zunehmend von Firmen entlang der Kunststoffwertschöpfungskette, fossilbasiertes Material anteilig durch Rezyklate, aber auch durch nachwachsende Alternativen zu ersetzen.

Um CO2-Emissionen und die Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu verringern, können – neben der Verwendung von Rezyklaten –  auch biobasierte oder biologisch abbaubare Kunststoffe aus erneuerbaren Ressourcen genutzt werden. Hintergrund sind die Kunststoffstrategie 2030 und der „Green Deal“ der EU, die den Druck zum Wandel auf europäische Unternehmen sukzessive erhöhen.

Im Gespräch mit dem EUWID weisen Anbieter im Biokunststoffmarkt auf die aktuell zweistelligen Wachstumsraten bei bioabbaubaren Werkstoffen hin. Allerdings bremse die europäische Einwegkunststoffrichtlinie (SUPD) die Branche in Europa. Und anders als beispielsweise in Italien dürfen in Deutschland bioabbaubare Verpackungen nicht kompostiert werden.

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