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Europäischer Verband der Kunststoffverarbeiter: EU-Einwegplastikrichtlinie auf Prüfstand stellen

21.04.2020 − 

Angesichts der Coronakrise fordert EuPC, der europäische Dachverband der Kunststoffverarbeiter, den Anwendungsbeginn der EU-Einwegplastikrichtlinie um mindestens ein Jahr zu verschieben und die geplanten Produktverbote aufzuheben. „Einwegkunststoffe lassen sich nicht leicht ersetzen und bieten einzigartige Vorteile, wenn es darum geht, Hygiene, Sicherheit und Schutz vor Verunreinigungen sicherzustellen, um Verbraucher zu schützen“, argumentierte der Verband Mitte April 2020.

In einem offenen Brief an die EU-Kommission wirft EuPC der EU-Behörde vor, die hygienischen Konsequenzen eines Verbots oder einer Verminderung von Einwegprodukten aus Kunststoffen nicht berücksichtigt zu haben, als die Richtlinie „innerhalb extrem kurzer Zeit“ entworfen und verabschiedet worden sei. Es sei nur der Aspekt des Littering betrachtet worden.

„Heute und morgen sind wir in einer vollständig anderen Welt, in der Hygiene und die Gesundheit der Verbraucher die erste Priorität für uns alle sein werden“, argumentiert EuPC. Es sei deshalb an der Zeit, über eine Anpassung der Strategien für Europa und die Welt insbesondere in Bezug auf die Nutzung von Kunststoffen nachzudenken.

 

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