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England: Verbot von Mikroplastik in Kosmetikmitteln

10.08.2017 − 

Ab 2018 darf in England kein Mikroplastik mehr zur Produktion von Körperpflegemitteln wie Duschgels und Kosmetika verwendet werden. Der Verkauf solcher Produkte wird ab Juli 2018 zum Schutz der Meeresumwelt verboten. Das sieht eine neue Umweltschutz-Verordnung vor, die von der britischen Regierung zur Notifizierung bei der EU-Kommission eingereicht wurde. Der Verstoß gegen das Verbot wird bestraft, wobei es gestaffelte Geldbußen geben soll.
Laut Entwurf werden Meerestiere durch Mikroplastik in Kosmetika und Körperpflegeprodukten geschädigt. Bis zu 680 Tonnen Mikroplastik fänden jedes Jahr in Kosmetika Verwendung, die im Vereinigten Königreich verkauft werden, sodass jährlich Milliarden von Mikroplastikpartikeln in die Meere gelangen. Dieses Mikroplastik sei nicht biologisch abbaubar. Das genaue Ausmaß der Folgen von Mikroplastik ist zwar nicht bekannt, es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Mikroplastik von Meerestieren aufgenommen wird, wodurch sich das Vermögen der Tiere, Nahrung zu verdauen und sich fortzupflanzen, beeinträchtigt wird.

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