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ElringKlinger: Hohes Preisniveau von Kunststoffen belastet Ergebnis

26.02.2019 − 

 

Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen hat der Automobilzulieferer ElringKlinger, Dettingen/Erms, im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 den Umsatz um 2 Prozent auf 1,7 Mrd Euro gesteigert. Währungsumrechnungen reduzierten die Berichtszahlen um 44,0 Mio Euro oder 2,6 %.

Das Konzern-EBIT liegt bei 100,4 Mio Euro, was eine Marge von 5,9 % bedeute. Zuvor wurde mit einer Ergebnismarge von rund 7 % gerechnet. Für das niedrigere Margenniveau waren laut ElringKlinger im 4. Quartal 2018 mehrere Faktoren verantwortlich: In der NAFTA-Region schlugen sich die Zölle auf Stahl und Aluminium nach wie vor auf die Rohstoffpreise nieder, und das globale Preisniveau bei den Kunststoffgranulaten blieb hoch.

Auf Basis der vorläufigen Ergebniszahlen schlägt der Vorstand vor, für das Geschäftsjahr 2018 die Dividendenzahlung auszusetzen, um die Innenfinanzierung für den Transformationsprozess weiter zu stärken. Für 2019 geht der Konzern weiterhin von einem gegenüber der globalen Automobilproduktion überdurchschnittlichen Umsatzwachstum aus.

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