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COVID-19: Umsatz von Röchling sinkt im 1. Quartal um knapp 10 Prozent

28.05.2020 − 

Ein nicht ganz einfaches Jahr hat der Kunststoffverarbeiter Röchling, Mannheim, 2019 hinter sich gebracht. Der Umsatz wuchs zwar um knapp 10 Prozent auf 2,35 Mrd Euro, das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) sank dagegen aber auf 82 Mio Euro nach 106 Mio Euro in 2018. Der Rückgang sei dabei vor allem aus der Automotive-Sparte gekommen. Darauf hatte das Unternehmen bereits im Herbst 2019 mit einem Restrukturierungsprogramm reagiert, das auch den Abbau von Stellen beinhaltete.

Im 1. Quartal 2020 wurde die Entwicklung der Firma stark von der Corona-Pandemie beeinflusst. In den Unternehmensbereichen „Industrial“ und „Automotive“ musste darauf mit Kurzarbeit und kurzzeitigen Werkschließungen im Automotive-Bereich reagiert werden, so der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel, bei der Vorstellung der Zahlen am 19. Mai 2020. Im Medical-Bereich hätten dagegen einige Standorte von einer erhöhte Nachfrage aufgrund der Pandemie profitiert.

Nach Einschätzung von Prof. Dr. Hanns-Peter Knaebel wird das Unternehmen gestärkt aus der Krisensituation hervorgehen. Ein Baustein dafür soll das im August 2019 gegründete „Direct Manufacturing Center“ (RDMC) in Waldachtal-Salzstetten (Baden-Württemberg) sein, das als Kompetenzzentrum das gesamte Know-how der Additiven Fertigung bei Röchling bündelt und weiterentwickelt.

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