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Covestro: Umsatzeinbußen im Ausnahmejahr 2020

26.03.2021 − 

Der Kunststoffkonzern Covestro, Leverkusen, führender Hersteller von Polycarbonat und Polyurethan, hat trotz eines starken 4. Quartals 2020 die massiven, pandemiebedingten Einschnitte aus dem 1. Halbjahr 2020 nicht vollständig ausgleichen können. Im Gesamtjahr 2020 schrumpfte deshalb der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 Prozent auf 10,7 Mrd €.

Mit Maßnahmen zur Kosteneinsparung konnte jedoch der Rückgang beim EBITDA auf 8,2 Prozent begrenzt und wie prognostiziert mit 1,5 Mrd € abgeschlossen (1,6) werden. Das Konzernergebnis erreichte 459 Mio € (-16,8 %), der Free Operating Cash Flow erhöhte sich auf 530 Mio € (+12,1 %).

„Wir sind sicher durch dieses außergewöhnliche Jahr gekommen und haben unsere Handlungsfähigkeit jederzeit bewahrt: Durch umfassende Maßnahmen haben wir unsere Beschäftigten geschützt, Lieferketten aufrecht erhalten und unsere starke Liquiditätsposition ausgebaut“, sagte der Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann. „So konnten wir auch im Jahr 2020 unsere strategischen Ziele aktiv weiterverfolgen: Wir haben unsere Vision zur vollständigen Ausrichtung auf die Kreislaufwirtschaft formuliert und mit der angekündigten Übernahme des Geschäftsbereichs Resins & Functional Materials von DSM einen entscheidenden Schritt auf diesem Weg gemacht.“

Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet Covestro mit einem Mengenwachstum im Kerngeschäft zwischen 10 und 15 Prozent.

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