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Borealis stoppt Polyethylen-Projekt in Kasachstan

20.05.2020 − 

Borealis, Wien (Österreich), tätig im Bereich Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe, hat den Plan, Polyethylen (PE) in Kasachstan zu fertigen, aufgegeben. Wie der Konzern mitteilte, werden weder der Cracker noch die Kunststoffanlagen gebaut. Die Entscheidung, dieses Projekt nicht umzusetzen, basiere auf einer Bewertung aller Aspekte des potenziellen Unternehmens und sei durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie sowie der erhöhten Unsicherheit zukünftiger Marktannahmen beeinflusst.

Borealis hatte ursprünglich im Jahr 2018 bekanntgemacht, dass man mit der United Chemical Company, Nursultan (Kasachstan), eine Vereinbarung (Joint Development Agreement) zur gemeinsamen Entwicklung eines Polyethylen-Projekts im Weltmaßstab in der Republik Kasachstan unterzeichnet hat und die endgültige Investitionsentscheidung im Jahr 2020 gefällt werden soll. Das Agreement umfasste die Errichtung eines Ethancrackers und zweier „Borstar“-PE-Anlagen, die eine Gesamtkapazität von 1,25 Mio jato aufweisen sollten. Die Inbetriebnahme war für 2025 geplant.

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