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Biokunststoffe: UPM und Ineos schließen Vertrag

25.02.2020 − 

Der finnische Produzent von Forstprodukten UPM, Helsinki, hat mit der zum Ineos-Konzern gehörenden Sparte Ineos Olefins & Polymers Europe, Rolle (Schweiz), eine langfristige Vereinbarung über die Lieferung von „UPM BioVerno“ getroffen. Dabei handelt es sich um einen Rohstoff aus nachwachsenden Ressourcen, der von Ineos für die Herstellung von Kunststoffprodukten wie Lebensmittel- und Pharmaverpackungen eingesetzt werden soll. Die biobasierten Kunststoffe sollen im Kölner Ineos-Werk produziert werden.

Im Speziellen ist der unter dem Namen „UPM BioVerno“ vermarktete Ausgangsstoff ein Naphtha, das aus Holz bzw. dem bei der Zellstoffproduktion anfallenden Tallöl gewonnen wird. Bislang bezieht Ineos Naphtha von Erdölraffinerien.

Der Roundtable on Sustainable Biomaterials (Runder Tisch für Nachhaltige Biomaterialien/RSB), Genf, zertifizierte nach Angaben von Ineos sämtliche Prozesse, angefangen bei UPM Biofuels bis hin zum fertigen Polymer.

Erst kürzlich investierte UPM rund 550 Mio € in eine industrielle Bioraffinerie in Leuna/Sachsen-Anhalt. Der neue Standort wird unter anderem ein Bio-Monoethylenglykol (bMEG) aus Laubholz herstellen, das in der Herstellung von PET eingesetzt werden kann. Der Produktionsstart ist für Ende 2022 vorgesehen.

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