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Biokunststoff „Inzea“ läuft auf Arburg-Maschinen

29.09.2021 − 

Der Kunststoffmaschinenhersteller Arburg hat in seinem Kundencenter am Hauptsitz in Loßburg den PLA-Biokunststoff „Inzea“ des spanischen Kunststoffproduzenten Nurel, Zaragoza, getestet, der in Deutschland vom Hamburger Polymerdistributeur Biesterfeld Plastic GmbH vertrieben wird. Die Auswertung der Tests habe ergeben, dass sich mit dem kompostierbaren „PLA Biopolymer Compound“ qualitative Kunststoffteile bei gleichzeitiger hoher Prozesssicherheit herstellen lassen.

Das „PLA Biopolymer Compound“ eigne sich für die Segmente Haushalt, Gastronomie, Packaging und Landwirtschaft. Typische Anwendungsbeispiele seien unter anderem Tüten, Kaffeekapseln, Flaschen und Gehäuse. Im Verarbeitungstest von Arburg wurden Schneckengeometrie und Prozessparameter variiert und die daraus folgenden Auswirkungen auf die Qualität der Bauteile analysiert. Parameter wie die Zylinder- und Heißkanaltemperatur, die Dosiergeschwindigkeit, der Staudruck und die Einspritzgeschwindigkeit wurden ebenfalls untersucht. Die Fertigungsergebnisse auf Grundlage der auf dem Produktdatenblatt angegebenen Parameter seien erfolgreich gewesen. Lediglich Belastungen wie Heißkanäle mit langen Fließkanälen wirkten sich erwartungsgemäß negativ auf die Formteilqualität aufgrund thermischer Schädigung aus.

„Alternative Kunststoffe rücken zunehmend in den Fokus unserer Kunden“, sagt Bertram Stern, Sustainability Manager bei Arburg.

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