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BASF spürt deutlich wirtschaftliche Abkühlung

28.02.2019 − 

Die BASF, Ludwigshafen, hat vor wenigen Tagen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2018 vorgelegt. Laut Dr. Martin Brudermüller, Vorstandsvorsitzender des weltgrößten Chemiekonzerns, war das zurückliegende Jahr nicht leicht. Das 2. Halbjahr habe insbesondere in Märkten, die für BASF wichtig sind, Abkühlung gespürt. Zwar sei der Umsatz mit einem Plus von 2 Prozent auf rd. 63 Mrd Euro gewachsen, aber das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) vor Sondereinflüssen sank um 17 Prozent auf 6,4 Mrd Euro. Zu diesem Rückgang habe vor allem das Segment Chemicals beigetragen. Die Isocyanat-Margen verloren im 2. Halbjahr stark und auch die Crackermargen fielen 2018 in allen Regionen geringer aus als erwartet.
Auch der außergewöhnlich lang andauernde niedrige Wasserstand des Rheins „hat uns zu schaffen gemacht“. Die Rohstoffversorgung in Ludwigshafen per Schiff sei über weite Teile des 3. und 4. Quartals 2018 fast zum Stillstand gekommen. Die Anlagenauslastung musste reduziert werden, wodurch das Ergebnis mit 250 Mio Euro belastet wurde.
Dr. Brudermüller rechnet damit, dass 2019 die Abnehmerindustrien weiterhin wachsen werden. So sieht er für die Automobilbranche eine Erholung nach dem Produktionsrückgang 2018. Umsatz und EBIT vor Sondereinflüssen von BASF sollen im laufenden Jahr leicht steigen.

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