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Autoneum: Verluste in den USA höher als erwartet

17.12.2019 − 

Basierend auf einer Situationsanalyse durch die neue Konzernleitung erwartet der Automobilzulieferer Autoneum, Winterthur (Schweiz), für das Geschäftsjahr 2019 aufgrund der angespannten Lage in Nordamerika und damit verbundenen einmaligen Aufwendungen aus Wertberichtigungen einen Konzernverlust im hohen zweistelligen Millionenbereich. Entsprechend benötige man mehr Zeit, um die im März 2019 kommunizierten mittelfristigen Ziele zu erreichen, teilt das Unternehmen mit. Nach einem „Jahr des Aufräumens“ (2019) und einem „Jahr das Übergangs“ (2020) wollte Autoneum ursprünglich 2021 zu einem „gesunden Profitabilitätsniveau“ zurückkehren. Dieses Ziel wurde jetzt auf 2022 verschoben.

In der Business Group North America wird zurzeit ein umfassendes Turnaround-Programm mit Fokus auf operative Exzellenz und die Verbesserung der Kostenstrukturen erarbeitet und implementiert. Auch am Konzernhauptsitz in Winterthur (Schweiz) setzt das Management den Rotstift an und kündigt eine „punktuelle Stellenreduktion“ an.

 

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