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Autoneum: Pandemie belastet Geschäftsgang massiv

27.03.2020 − 

Die Corona-Pandemie wirkt sich in erheblichem Maß auf die Weltwirtschaft und damit auch auf die globale Automobilindustrie aus. Die vorübergehenden Werksschließungen bei nahezu allen Kunden in sämtlichen Regionen werden im laufenden Jahr einen Umsatzrückgang bei dem Automobilzulieferer Autoneum, Winterthur (Schweiz), zur Folge haben, dessen Umfang heute noch nicht abschätzbar ist.

Wie der Automobilzulieferer am 23. März 2020  mitteilte, hat die Firma daher zusätzlich zu den laufenden Sparprogrammen ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur weiteren Flexibilisierung von Personal- und Sachaufwendungen beschlossen. Dies beinhaltet Personalanpassungen unter anderem über die Reduktion von Zeitmitarbeitern in Werken. Darüber hinaus ist Kurzarbeit an den Schweizer Standorten, am Konzernsitz in Winterthur und im Werk in Sevelen (Kanton Sankt Gallen) sowie Kurzarbeit in einigen anderen europäischen Ländern und auch die vorübergehende Schließung von Produktionsstätten in verschiedenen Regionen analog denen der Kunden in Umsetzung. Mit diesen Maßnahmen leiste das Unternehmen gleichzeitig seinen Beitrag, die Belegschaft zu schützen, Infektionsketten zu unterbrechen und die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen.

Trotz der genannten Gegenmaßnahmen geht Autoneum angesichts der voranschreitenden Ausbreitung des Coronavirus davon aus, die Unternehmensziele für das Geschäftsjahr 2020 nicht zu erreichen. Angesichts der erheblichen Unsicherheiten zu Verlauf und Dauer der Pandemie wird bis auf Weiteres kein angepasster Ausblick für 2020 kommuniziert.

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