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Autoneum: Hoher Umsatzverlust im 1. Halbjahr

31.07.2020 − 

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Automobilindustrie haben im 1. Halbjahr 2020 zu einem starken Umsatzrückgang bei der Schweizer Firma Autoneum, Winterthur, geführt. Die vorübergehenden Werksschließungen bei nahezu allen Kunden in sämtlichen Regionen, insbesondere im 2. Quartal, hätten nicht nur zu einem beispiellosen Markteinbruch geführt, sondern auch zu einem entsprechenden Produktionsstopp in allen 55 Werken, so Autoneum.

Der Umsatzeinbruch erreichte in Schweizer Franken eine Höhe von 36,8 Prozent auf 730,6 Mio sfr (Vorjahresperiode Januar bis Juni 2019: 1.156 Mio sfr). In allen Regionen sei darauf mit Kostensenkungsmaßnahmen reagiert worden. Dazu zählten die Reduktion der Personalkosten durch die Anpassung von Zeitkonten, die Einführung von Kurzarbeit, vorübergehende Entlassungen sowie ein Stellenabbau überwiegend bei Leiharbeitern.

Für das Jahr 2020 erwarten die Schweizer eine Umsatzentwicklung auf Marktniveau. Zwar dürften die Produktionsvolumen der Kunden im 2. Halbjahr gegenüber dem 1. Halbjahr wieder steigen, aber laut aktueller Prognosen deutlich unter dem Niveau des 2. Halbjahres 2019 liegen.

Darüber hinaus berichtet das Unternehmen, dass es im Frühsommer ein Nachhaltigkeitslabel für seine Produkte lanciert hat: „Pure.“ Mit dem Label würden Komponenten mit einem hohen Anteil an rezyklierbaren Materialien oder solche, die eine deutliche Gewichtseinsparung gegenüber vergleichbaren Produkten bieten, ausgezeichnet.

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