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Altkunststoffe: Kaum Preisveränderungen

12.03.2018 − 

Der Markt für Altkunststoffe hat sich weitgehend auf das bescheidene Niveau eingestellt, das vor allem das Recycling von bunten und verschmutzten Folienabfällen erschwert. Das ist das Fazit des aktuellen EUWID-Marktberichts im Altkunststoffbereich. Inzwischen haben die meisten Marktteilnehmer die schwachen Preise für Folienabfälle aus dem Gewerbe akzeptiert. Insgesamt gab es bei den verschiedenen Altkunststoffsorten im vergangenen Monat (Februar 2018) nur wenige Preisbewegungen.

In China zeichnet sich unterdessen keine Umkehr von der restriktiven Importpolitik ab, auch wenn jetzt die Lager der Recyclinganlagen in der Volksrepublik leer laufen. Die Exporte nach Vietnam, Thailand, Malaysia und Indonesien liefen zwar, doch sei dies bei weitem kein Ausgleich zum früheren Geschäftsumfang mit China.

Immer stärker schlägt bei großen Exporthändlern zu Buche, dass untere Foliensorten praktisch nicht absetzbar sind und inzwischen auch das Angebot bei der Standardsorte 80/20-Gewerbemischfolie aufgrund schlechter Preise immer geringer wird. 80/20 scheint zum Sterben verurteilt, hieß es. „Unter 90/10 läuft fast nichts mehr“, meinte ein Händler dazu. Anfallstellen machten sich mangels Vergütungen häufig nicht mehr die Mühe, diese Qualität bereitzustellen. Vieles gehe mittlerweile gleich in den großen Container als „Abfall zur Verbrennung“.


Der ausführliche Preisreport „EUWID-Markt für Altkunststoffe“ mit Preistabelle steht im EUWID Kunststoff Nr. 10/2018.

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